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Kurzporträt: Abdi Jailan

Kannst du dich bitte kurz vorstellen? Seit wie vielen Jahren bist du in der Schweiz?...

Mein Name ist Abdi. Ich komme aus Äthiopien. Ich bin 26-jahre alt und seit drei Jahren in der Schweiz.

Was machst du und womit beschäftigst du dich in deinem Alltag?

Ich habe 11/2 Jahre bis der SBB (Reinigung) gearbeitet und ich arbeite heute bei HandsOn und besuche auch dort einen Deutschkurs.

Ich spiele mit zwei Fussballteams,  einer eritreisch-arabischen und einer Schweizergruppe.

Zudem warte ich täglich auf Antwort vom Migrationsdienst und möchte gerne in der Schweiz bleiben.

Wie hast du dich hier in Bern vernetzt?

Meine ersten Kontakte habe ich in der Asylunterkunft und im Deutschkurs geknüpft und war am Anfang aus Sprachgründen oft mit Kollegen aus Äthiopien. Dann habe ich gehört, dass man in der Heiliggeistkirche gratis Kaffee trinken kann und dort habe ich verschiedene Menschen kennengelernt, um deutsch zu lernen und Antworten auf meine Fragen zu finden.  

Wie hat dein Tandem mit Pablo angefangen?

Das Tandem hat die Heilsarmee vermittelt. Ich habe meinem Chef gesagt, ich möchte ein Tandem machen, um Deutsch zu üben und das soziale Leben in der Schweiz kennenzulernen. Pablo hat sich gemeldet und  unser Tandem läuft sehr gut. Das gefällt mir sehr. Wir treffen uns regelmässig. Er ist bereit, die Leute, die aus dem Ausland gekommen sind, zu unterstützen und ich mache alles gerne mit.

Wie hast du das Projekt «Wandern für alle» kennengelernt?

Pablo hat das Projekt bei der Kollektivunterkunft Viktoria «Löscher» entdeckt und mich zur Wanderung mitgenommen. Meistens komme ich mit Pablo zusammen. Ich treffe Leute, die aus verschiedenen Ländern gekommen sind und auch viele SchweizerInnen. Ich verbessere mein Deutsch und erfahre mehr über den Alltag in der Schweiz und die verschiedenen Länder.  

Bei der Arbeit und bei der Kurs treffe ich meistens die gleichen Menschen und ich will auch Neue kennenlernen. Ich freue mich jedes Mal bei den Wanderungen neue Kontakte und Freundschaften zu knüpfen.

 

Hast du weitere Pläne für die Zukunft?

In meinem Land habe ich als Automechanikerassistent in einer Garage gearbeitet. Wegen dem N-Ausweis ist es für mich schwierig hier weiter in diesem Bereich eine Ausbildung zu machen und zu arbeiten. 

Als Erstes möchte ich mein Deutsch verbessern und mehr über die Schweiz erfahren. Gerne würde ich Autofahren lernen, um den Fahrausweis zu bekommen.

 
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