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Kurzporträt: Gabriela Milan

Wie lange warst Du in der Schweiz, als Du zum ersten Mal mitgewandert bist?

Ich war bereits ein Jahr in Bern, als ich zum ersten Mal zu «Wandern für alle» kam. Ich habe durch die Schule, wo ich Deutsch Unterricht besuchte, davon gehört.

Was hast Du gesucht und wie war Dein erster Eindruck? Woran warst Du besonders interessiert?

Mein Hauptinteresse bestand darin, mein Deutsch zu üben und Menschen kennen zu lernen. Und in der Tat, das ist auch geschehen. Fünf Stunden intensives Deutschsprechen, in Gesellschaft von sehr interessanten Menschen!

Wie hat Dich das Wandern und die Möglichkeit intensiv Deutsch zu reden beeinflusst?

Natürlich ist es nicht so einfach, stundenlang Deutsch zu sprechen, wenn man nicht so gut darin ist. Aber am Ende des Tages konnte ich sehen, dass ich auf jeden Fall besser war als bei meiner Ankunft.

Was hat Dich motiviert bei «Wandern für alle» aktiv mitzumachen?

Ich wollte eine Aktivität haben, mit andern zusammenarbeiten und dachte, das Projekt sei eine perfekte Möglichkeit. Es ist eine Initiative, die ich sehr schön finde: Während wir verschiedene Leute treffen, verschiedene Kulturen kennen lernen, lernen wir auch die Region Bern kennen. Meistens hatte ich für mindestens fünf Stunden das Gefühl, einer Gemeinschaft anzugehören. Also dachte ich, dass ich sie irgendwie aktiv unterstützen wollte. 

Du hast den Blog angeregt und kreierst weiterhin Facebook Einträge. Woher stammt Dein Interesse an Fotografie und Social Media?

Ich mag Kommunikation. Ich kommuniziere über die Dinge, die ich mag, über die Dinge, an die ich glaube. Und Fotografie ist eine Art der Kommunikation. Mit den sozialen Medien können wir heutzutage so viele Menschen erreichen und die Dinge, an die wir glauben, so weiterverbreiten. Ich glaube also, dass wir, wenn wir Social Media verantwortungsvoll nutzen, grosse Dinge erreichen können!

Wie ist Dein beruflicher Weg in der Schweiz verlaufen? Wo stehst Du jetzt?

Als ich in der Schweiz gekommen war, hatte ich zwei Jahre lang keine Arbeit. Ich habe diese Zeit dazu genutzt, Deutsch zu lernen, interessante Aktivitäten zu finden und mich selbst in einen akademischen Kurs einzuschreiben. Ich wusste, dass mir das helfen würde, wenn ich mich nach einer Arbeitsstelle umsehen würde. Und genau das ist passiert. Ich habe einen Rechts-Abschluss aus Brasilien, und heute arbeite ich mit Corporate Governance in einem grossen Schweizer Unternehmen.

 

Welches war Deine Lieblingswanderung?

Es war die Wanderung über den Ostermundigenberg nach Boll! Ich liebte es und wiederholte es mit einem Freund, der aus Brasilien zu Besuch kam.

Wie bleibst Du dem Projekt so verbunden, auch wenn Du selten teilnehmen kannst?

Ich versuche den Freunden, die ich bei «Wandern für alle» gewonnen habe, nahe zu bleiben. Ich empfehle das Projekt auch gern Freunden weiter freue mich sehr, wenn sie sich beteiligen und mir dann Bilder schicken.

Was macht Dich so zufrieden (beim Wandern und generell)?

Ich bin wirklich gerne draussen, geniesse sonnige Tage, sehe schöne Landschaften, hänge mit netten Leuten ab und habe eine gute Zeit. Jedes Mal, wenn ich an «Wandern für alle» teilgenommen habe, konnte ich diese Dinge geniessen:)!

 
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